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Ohrenschmalz entfernen

Ein gesundes Ohr reinigt sich von selbst – normal ist kein Ohrenschmalz zu sehen

Ohrenschmalz wird als unschön, unhygienisch und eklig empfunden, hat aber eine wichtige Selbstreinigungsfunktion für den Körper und steht zu Unrecht in diesem schlechten Ruf.

Warum man den natürlichen, körpereigenen Prozess möglichst wenig stören sollte und was man macht, wenn dieser aus dem Gleichgewicht geraten ist, zeigen wir hier im Ratgeber Ohrenschmalz entfernen auf.

Was ist Ohrenschmalz?

Ohrenschmalz, auch Cerumen genannt, ist ein körpereigenes, gelblich bis braunes Sekret. Dieses wird aus kleinen Talgdrüsen des äußeren Gehörganges abgesondert und dient der Selbstreinigung der Ohren.

Zudem verhindert Ohrenschmalz das Eindringen von Wasser, sowie das Austrocknen der Haut des äußeren Gehörgangs. Die enthaltenen Bitterstoffe schützen den Gehörgang vor Bakterien und Insekten.

Wozu braucht das Ohr Ohrenschmalz?

Im Körper ist Ohrenschmalz ein wichtiges Element innerhalb eines ausgeklügelten Selbstreinigungssystem.

Das Endprodukt dieser Selbstreinigung des Ohres ist dann ein Sekret, das Ohrenschmalz oder eben auch Cerumen genannt. Jeder kennt diese Absonderungen aus dem Ohr, die gelb manchmal sogar bis ins bräunliche in Erscheinung treten. Es ist ein fettiger Talk, der bitter schmeckt. Seit Harry Potter sind ja Ohrenschmalz Bonbons ein Begriff für etwas ganz besonders Ekliges.

Das Ohrenschmalz wird von der Ohrenschmalzdrüsen (Glandulae ceruminosae) ausgeschieden. Diese arbeitet ähnlich einer Schweißdrüse im äußeren Gehörgang.

Welche guten Eigenschaften hat das Cerumen?

Schutz vor Austrocknung

Das Ohrenschmalz ist erst einmal nützlich. Das Cerumen schützt vor Austrocknung und sorgt dafür, dass die wichtigen Teile des Ohrs befeuchtet bleiben.

Barrierefunktion

Gleichzeitig dient es als Schutz. Im Ohrenschmalz werden abgestorbene Hautzellen, Schmutz, Staub und weitere Dinge aus der Umwelt, die nicht ins Ohr gehören, gebunden. Somit stellt das Ohrenschmalz eine Barriere dar und verhindert dass diese nicht willkommenen Objekte ins Innere des Ohr-Organismus gelangen.

Schutz vor Eindringlinge ins Ohr

Doch Cerumen kann noch mehr. Es hat viele nützliche Elemente in seinem Bestand. Darunter das Lysozym. Hiermit ist ein antibakterielles Enzym gemeint, welches zum Immunsystem gehört. Dieses Enzym hält Bakterien und Tiere ab, ihren Weg in den Gehörgang zu nehmen.

Das ganze System ist ein natürlicher Prozesse der Selbstreinigung, der kein Eingreifen von außen erfordert. Wird dieser gestört, wenn man z.B. seine Ohren zu stark reinigt, können Schmerzen auftreten,  weil das nötige Cerumen dem Körper fehlt.

Welche Arten von Ohrenschmalz findet man vor?

Man unterscheidet trockenen und feuchten Ohrenschmalz. Welche Form bei einem Menschen vorkommt, ist genetisch bedingt.

Feucht

Die feuchte Form ist deutlich häufiger vorzufinden. Dieses Sekret ist aufgrund eines hohen Anteils ungesättigter Fettsäuren ölig und klebrig.

Trocken

Trockenes Ohrenschmalz kommt hierzulande eher selten vor. Durch den hohen Anteil gesättigter Fettsäuren ist dieser heller bis weißlich gefärbt.

Wie bildet sich Ohrenschmalz?

Das Sekret wird aus Talgdrüsen des äußeren Gehörgangs abgesondert. Durch Bewegung des Kiefers beim Essen und beim Sprechen geht vom Kiefergelenkköpfchen eine Massage auf den Gehörgang aus.

Kleine Härchen transportieren den Ohrenschmalz nach außen in die Ohrmuschel. Auf diesem Weg verbindet sich das reinigende Sekret mit Hautschüppchen und Schmutzstoffen. Dieses Gemisch wird in der Regel beim Duschen herausgespült.

Wenn sich Ohrenschmalz im Gehörgang sammelt, kann ein sogenannter Pfropf entstehen. Dieser blockiert den Gehörgang und kann Schmerzen verursachen.

Ohrenschmalz entfernen

Übersicht über die gängigsten Möglichkeiten Ohrenschmalz zu entfernen?

Zur Entfernung von Cerumen werden nachfolgend die am meisten angewendeten Methoden etwas näher beschrieben.

Der feuchte Waschlappen

Das einfachste und beste Hausmittel um das Schmalz aus den Ohren zu entfernen, heißt Ohrenwaschen.

Wenn etwas mehr Ohrenschmalz aufgetreten ist, kann man als erste Maßnahme zu einem feuchten und körperwarmen Waschlappen greifen und das Sekret langsam und vorsichtig entfernen.

Körperwarmes Wasser ins Ohr geben

Wenn der Waschlappen allein noch kein Erfolg mit sich bringt, kann vorher noch etwas warmes Wasser ins Ohr gegeben werden. Am besten geht das unter der Dusche. Anschließen wird dann wieder mit dem warmen Waschlappen die Entfernung versucht.

Ohrenspülung

Bei der Ohrenspülung handelt es um sich ein klassisches und sehr altes Verfahren zum Beseitigen von Ohrenschmalz.

Durch Einlaufen von Wasser ins Ohr wird das Sekret ganz einfach aus dem entsprechenden Ohr hinausgespült. Für die Ohrenspülung verwendet man in den meisten Fällen im Privatbereich Ohrenspritzen, die wie ein Gummiballon geformt sind.

Es ist möglich, diese immer wieder zu verwenden, da man sich mit diesen fast nicht verletzen kann, was gerade bei kleinen Kindern vorteilhaft ist.

Die Ohrenspülung nutzt auch der Hals-Nasen-Ohren-Arzt in einer professionellen Variante.

Ohrenreiniger

Der Ohrenreiniger ist schon ein rechtes Instrument, was man sich in die Ohren einführen lässt. Dieses Instrument ist am Ende in der Form eine Schlaufe oder eines Löffels gearbeitet. Das Ohrenschmalz hängt sich hier fest und kann so entfernt werden.

Diese Ohrenreiniger sind häufig aus Edelstahl. Es gibt sie jedoch auch in anderen Materialien. Mit diesen kann das Ohrenschmalz ziemlich mühelos aus dem Ohr beseitigt werden.

Aber hier ist Vorsicht geboten, es besteht Verletzungsgefahr. Eine unsachgemäße Anwendung ist gefährlich. Und ein weiterer Rat: der Ohrenreiniger sollte vor der Anwendung sauber und ordentlich desinfiziert worden sein.

Ohrentropfen

Ohrentropfen werden tropfenweise ins Ohr gegeben. Ideal ist es, wenn man sich dazu auf die Seite legt. Sie sind eine Variante, um das Ohrenschmalz langsam zu lösen. Durch die Tropfen wird es weicher.

Um das Cerumen dann aus dem Ohr zu bekommen, kann dann wieder zum Waschlappen, zur Ohrenspülung oder auch zum Ohrenreiniger gegriffen werden.

Ohrentropfen sind eine Möglichkeit, das Ohrenschmalz durch chemische Prozesse los zu werden. Es gibt sie in jeder gut sortierten Apotheke rezeptfrei.

Ohrenspray

Die Funktionsweise des Ohrensprays entspricht denen der Ohrentropfen. Ein Spray ist jedoch schneller und einfacher angewandt.

Prinzipiell funktioniert Ohrenspray so in etwa wie die Ohrentropfen. Gern werden hier Sprays eingesetzt, die aus Meerwasser bestehen. Meerwasser vermag das Ohrenschmalz zu lösen und ist milder für die Haut und den Gehörgang. Es kann regelmäßig angewendet werden.

Da es wie die Ohrentropfen das Ohrenschmalz nur auflöst und nicht aus dem Ohr herausbefördert, braucht es hinterher wieder eine Ohrenspülung oder den Einsatz anderer entfernender Methoden.

Ohrenkerzen

Durch dünne Ohrenkerzen, welche brennend ins Ohr zu stecken sind, soll ein Unterdruck bewirkt werden, mit dem man das Cerumen ganz leicht herauslöst. Die Ohrenkerzen können das Ohrenschmalz lockern.

Die Ohrenkerzen gehören zu den alternativen Methoden, gegenüber Ohrenschmalz vorzugehen. Diese Methode ist nicht ungefährlich, denn man hantiert mit brennenden Feuer und heißem Wachs. Verbrennungen können durch unachtsame Anwendung entstehen und das Wachs kann unbeabsichtigt ins Ohr gelangen.

Die Ohrenkerzen triggern nur die Lockerung des Ohrenschmalzes an. Hier empfiehlt es sich danach die Ohrenspülung oder der Ohrenreiniger zur Entfernung des Sekrets.

Was ist nicht zum Ohrenschmalz entfernen geeignet?

Für viele ist das jetzt keine gute Nachricht, die die Wattestäbchen im Badezimmerschrank zur regelmäßigen Benutzung liegen haben.

Die Benutzung kann genau den gegenteiligen Effekt zum eigentlich gewünschten Ergebnis bringen, das Ohrenschmalz rutscht tiefer ins Ohr und ein Pfropfen aus dem Talk entsteht.

Ebenso gehören keine spitzen Gegenstände ins Ohr, wie z.B. ein Bleistift, der gerade mal auf dem Schreibtisch liegt. Hier kann es zusätzlich noch zu einer Verletzungsgefahr des Gehörganges kommen.

Wattestäbchen sind zum Ohrenschmalz entfernen nicht geeignet

Wattestäbchen sind zum Ohrenschmalz entfernen nicht geeignet

Wann kann sich zuviel Ohrenschmalz bilden?

Genetische Ursachen

Die Ursache für einen Ohrenschmalzpfropf kann eine genetisch veranlagte Überproduktion sein. Auch eine fehlerhafte Reinigung der Ohren, beispielsweise mit Wattestäbchen, begünstigt die Pfropfbildung.

Durch äußere Einwirkungen

Hörgeräte, Ohrstöpsel und kleine Kopfhörer in den Ohren, also die IN Ear Varianten, behindern den Abtransport. Sie sind somit auch ein häufiger Auslöser für eine vermehrte Ansammlung des Sekrets im Gehörgang. Hier muss auch noch mal das Wattestäbchen erwähnt werden, mit dem man zwar die Ohrreinigung gut meint, aber sie nicht wirklich gut macht.

Im Alter

Auch ältere Menschen haben mit einer Zunahme der der Ohrenschmalzbildung zu tun. Dies kommt durch einen verzögerten Abtransport. Mit zunehmendem Alter wird der Fettanteil des Ohrenschmalzes geringer. Dadurch wird das Sekret nicht mehr so leicht antransportiert und kann somit ebenfalls den Gehörgang verschließen.

Auch wird nicht mehr so viel gesprochen und auch weniger gegessen, so dass der Kiefer seine Massagefunktion des Gehörganges weniger nachkommen kann.

Beeinträchtigt Ohrenschmalz das Hörvermögen?

Ohrenschmalz ist erst einmal nichts krankhaftes. Doch wenn der körpereigene Selbstreinigungsprozess gestört wurde oder aus dem Gleichgewicht geraten ist, kann es zur Minderung des Hörvermögens kommen.

Die vermehrte Ansammlung von Ohrenschmalz kann das Hörvermögen enorm beeinträchtigen. Ein Pfropf im Gehörgang ist die häufigste Ursache für Schwerhörigkeit.

Durch den Verschluss des Gehörgangs bekommt der Patient ein dumpfes, drückendes Gefühl in den Ohren. Wird die Ursache nicht zeitnah entfernt, können auch Ohrengeräusche und Schmerzen auftreten.

Wenn so eine starke Beeinträchtigung aufgetreten ist, hört das Ohr in die Hände eines HNO Arztes.

Auch bei weniger starken Ausprägungen, wenn man meint, man hätte Watte in den Ohren, geht man besser zum Arzt. Kleinere Ansammlungen können im ersten Versuch selbst entfernt werden. Welche Methoden sich dafür eignen, zeigen wir noch im weiteren Verlauf des Ratgebers.

Wird Ohrenschmalz im gesunden Maß produziert, sollte man es nur entfernen, wenn es äußerlich erkennbar ist. Die Schutzfunktion bleibt auf diese Art erhalten. So wird man von der Gesellschaft keineswegs kritisiert, da aus den Ohren das Cerumen herausquillt.

Schließlich gilt das hierzulande als eklig und unhygienisch. Allerdings gibt es ebenso Personen mit einer Überproduktion an Ohrenschmalz. In derartigen Fällen ist es möglich, dass aufgrund des Cerumens Pfropfen die Ohren völlig verschlossen werden und es zur vorübergehenden Schwerhörigkeit kommt. Hier sollte man unbedingt das Ohrenschmalz entfernen.

Jedoch sorgen auch zahlreiche Menschen unabsichtlich dafür, dass ein Ceruminalpfropf entsteht, indem diese zum Beispiel Wattestäbchen verwenden. Dadurch schieben sie das Ohrenschmalz in den Gehörgang immer weiter hinein, bis er komplett verstopft ist.

Achtsam sollten auch Personen sein, die Hörgeräte verwenden. Denn bei den Hörhilfen geht es oft um besondere Sonderanfertigungen, welche ganz genau an den Gehörgang vom Nutzer angepasst wurden. Beim Einsetzen führt es dazu, dass man das Schmalz in die Ohren hineinschiebt.

Aus dem Grund ist es möglich, dass sich von Zeit zu Zeit bei Hörgerätebenutzern ein Ohrenschmalzpfropfen bildet. Jedoch ebenso Menschen, die tagsüber oder auch nachts oft Ohrenstöpsel tragen, müssen gelegentlich mit der Entstehung eines Ceruminalpfropfes rechnen.

Ohrenschmalz entfernen – Wann ist ein Arztbesuch sinnvoll?

Wenn die Entfernung des Ohrenschmalzes zu Hause nicht gelingt, sollte ein Arzt aufgesucht werden.

  • Dieser sollte um Rat gesucht werden, wenn sich allein das Ohrenschmalz nicht mehr lösen lässt und es einfach schon zu fest im Gehörgang sitzt.
  • Wer dann scheut, sich Ohrenreiniger in den Gehörgang zu geben, denn bei unsachgemäßer Anwendung kann es zu Verletzungen führen, sollte unbedingt einen HNO Facharzt aufsuchen.
  • Hat sich schon ein Pfropfen gebildet und das Gehörvermögen ist beeinträchtigt, so ist es dann deutlich an der Zeit, den Weg zum Arzt einzuschlagen.

Was macht der HNO Arzt?

Ohrenschmalz entfernen – Wann ist ein Arztbesuch sinnvoll?

Ohrenschmalz entfernen – Wann ist ein Arztbesuch sinnvoll?

Der Ohrenarzt führt eine professionelle Ohrenreinigung durch und das sicher und mit Erfolg. Danach ist das Ohrenschmalz erst einmal vollständig aus dem Gehörgang entfernt. Lässt man die Ohrenreinigung von einem Spezialisten vornehmen, bietet sie einige Vorteile.

Ärzte besitzen die beste Ausstattung an medizinischen Geräten. Durch einen professionellen Blick ins Ohr kann der Arzt auch schnell erkennen, ob es sich nur um einfaches Ohrenschmalz handelt oder ob ernsthafte Erkrankungen, wie z.B. einer Gehörgangsentzündung, vorliegen.

Bei der Entfernen des Ceruminalpfropfes setzt der Arzt in der Regel eine Ohrenspülung ein, kommt er damit nicht weiter, so hat er spezielle Instrumente, wie den Edelstahl-Ohrenreiniger.

Menschen, welche zu einer übermäßigen Produktion dieses Sekretes neigen, sollten circa zwei bis drei mal im Jahr eine Ohrenreinigung von einem Hals-Nasen-Ohrenarzt vornehmen lassen.

Bei Kindern mit Hörproblemen oder Schmerzen in den Ohren, bei denen ein Pfropfen vermutet wird, sollte die Reinigung nicht Laienhaft zu Hause, sondern direkt durch einen Arzt erfolgen.

Wissenswertes über Ohrenschmalz

Ohrenschmalz wird auf der Erde von jedem Säugetier produziert. Daran kann man auch schon ablesen, dass der Körper im Prinzip eine Selbstregulation hat, das Ohrenschmalz in Balance zu halten.

Fazit: Ohrenschmalz entfernen

  1. Wenn keine Beschwerden vorliegen, sollte man nur sichtbares Ohrenschmalz vorsichtig aus der Ohrmuschel entfernen. Wird das Sekret, oder ein Teil davon, übermäßig aus dem Gehörgang entfernt, stört dies den Selbstreinigungsmechanismus der Ohren.
  2. Eine Reinigung des Gehörgangs ist nur sinnvoll, wenn sich dort ein Pfropf gebildet hat oder man aufgrund häufiger Beschwerden dem Verschluss des Gehörgangs vorbeugen möchte.
  3. Eine unsachgemäße Reinigung führt oft zu einer schmerzhaften Entzündung des äußeren Gehörgangs.
  4. In der Apotheke sind Tropfen und Sprays erhältlich, welche das Ohrenschmalz aufweichen und somit die Reinigung erleichtern.
  5. Diese Mittel werden vorsichtig in das Außenohr eingebracht. Nach einer kurzen Einwirkzeit kann das Ohrenschmalz leicht mit Wasser entfernt werden. Bei einem festen Pfropfen reichen diese Produkte oftmals leider nicht aus.

 

Ein sehr bekanntes und beliebtes Hilfsmittel sind Ballonspritzen. Diese sind inzwischen in nahezu jedem Haushalt zu finden. Sie Ballonspritze wird mit Wasser gefüllt. Sie ermöglicht eine einfache und sanfte Reinigung. Die Verletzungsgefahr ist auch bei unerfahrenen Anwendern sehr gering.

Wenn eine Ballonspritze nicht ausreicht, hilft oftmals eine Ohrenspritze weiter. Diese ist wie eine klassische Spritze geformt, sie ist jedoch um einiges größer. Da man mit ihr tiefer in das Ohr hineingelangt und einen größeren Druck aufbaut, als mit der Ballonspritze, sollte diese Art der Reinigung von einem Arzt durchgeführt werden.

Für die Reinigung zu Hause sind Ohrenkerzen ebenfalls als Alternative zu erwähnen.  Diese werden brennend ins Ohr gesteckt. Durch die Flamme an der oberen Seite, entsteht an der Unterseite der Kerze ein leichter Unterdruck, welcher das Ohrenschmalz aus dem Gehörgang zieht. Bei dieser Methode besteht die Gefahr, sich zu verbrennen. Zudem kann heißes Wachs in die Ohren gelangen. Daher ist es ratsam, sich für die Anwendung eine zweite Person zur Hilfe zu holen.

Für erfahrene Anwender eignet sich ein Ohrenreiniger aus Metall. Dies ist ein Stab mit einer kleinen Schlaufe oder Schaufel, mit der man das Sekret aus dem Ohr ziehen kann. Bei dieser Methode besteht allerdings die Gefahr, dass durch zu großen Druck der Gehörgang oder die Ohrmuschel geschädigt wird. Deshalb sollte man diese Anwendung einem Arzt überlassen.

Ein Facharzt arbeitet bei der professionellen Ohrenreinigung mit einer Ohrenspritze oder einem Metallohrenreiniger sicher und zuverlässig. Nach dem Arztbesuch ist man das Ohrenschmalz los.

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